Flugmedizin in Deutschland
Die Lehre und Wissenschaft der Flugmedizin befasst sich mit den besonderen medizinischen Problemen des Flugpersonals und der Flugreisenden.
Die Flugmedizin beschäftigt sich mit den Krankheiten und besonderen Veränderungen des Körpers durch die Luftfahrt, sie behandelt häufige Erkrankungen der Passagiere und des Flugpersonals. Dieses Fachgebiet beinhaltet ferner die Aufklärung über Gefahren durch Fluggeräte, wie Lärm und Schadstoffe, die notfallmedizinische Versorgung der Verletzten nach Unfällen mit Fluggeräten sowie die Flugrettung. Darüber hinaus werden von Flugmedizinern Flugtauglichkeitszeugnisse für Berufs- und Hobby-Piloten, Flugbegleiter und Flugsicherungspersonal ausgestellt. Neben der Prüfung der Flugreisetauglichkeit von Passagieren gehören auch der Transport von Kranken und Behinderten sowie die Kontrolle der medizinischen Ausrüstung an Bord der Fluggeräte zum Aufgabenfeld der Flugmedizin.
Flugmedizin Diagnostik, Therapie und Beratung
Bei der Flugmedizin wird zur Erstellung der Diagnose in Bezug auf die Flugtauglichkeitsprüfung zunächst eine körperliche, internistisch orientierte Untersuchung durchgeführt. Dazu zählen Lungenfunktionstest, Elektrokardiogramm (EKG) sowie Blut- und Urin-Check. Zusätzlich werden die Seh- und Hörfähigkeit des Flugpersonals überprüft.
Als Therapieformen der Flugmedizin werden zum Beispiel die Malaria-Prophylaxe, Impfungen und die Medikamentenanpassung bei chronisch kranken Personen angewendet.
Des Weiteren werden Reisende zu Themen der Thrombose-Prophylaxe, des Jetlags (verschobener Biorhythmus aufgrund der verschiedenen Zeitzonen), Flugangst, Reisekrankheit, Störungen des Gleichgewichtsorgans, Infektionen und Hygienemaßnahmen beraten. Bereits erkrankte Passagiere, die an Herz- und Gefäßerkrankungen leiden, erhalten eine besondere ärztliche Betreuung.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 25.06.2010
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.